Geschichte des FUX

Hekkelberg FUX bier

Frederick Hekkelberg studierte zwanzig Jahre lang Theologie und Philosophie an den besten Universitäten Deutschlands, bis zum Tode seines Ziehvaters, Johannes, der ihm das Wirtshaus in Maxhütte vererbte. Frederick musste also nach Hause zurück kehren. Frederick hatte es nicht eilig, das Wirtshaus wieder zu eröffnen, er lud eher seine Freunde ein, damit sie sich zu ihm dazugesellten, bis der bedeutende Bierbestand, den sein Ziehvater ihm hinterließ, aufgebracht war. Ein früher Schneefall überraschte Frederick und seine Freunde im November. Die Freunde konnten am Abend nicht nach Hause gehen, am morgen noch weniger, da in der Nacht mannshoher Schnee fiel. Bis zum Abend war das letzte Fass Bier auch weg und die Gruppe wurde von Verzweiflung überwältigt. Zwei jüngere Männer gruben einen kleinen Tunnel in den Schnee bis zum Schuppen, um da Brennholz zu suchen. Bald rauschten sie mit einem verängstigten Fuchsjungen in der Hand zurück. – Dieser kleine Mistkerl fraß die Hühner auf! – Schlagen wir ihn tot! – Braten wir ihn! – die ermüdeten Männer wollten an dem kleinen Fuchs Rache nehmen. Frederick Hekkelberg stand am Kopfende des Tisches auf und sagte: – Das ist mein Fux! – dann nahm er den Fuchsjungen und hängte ihn sich um den Hals. Mit dem Fuchs um den Hals ging er die Treppe auf den Dachboden der Stube hoch und kam mit einem kleinen Holzfass zurück. – das war das letzte Fass vom hochgeschätzten roten Bier des alten Johannes. Trinkt und erwärmt eure Seele!